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Buchpräsentation Prof. Dr.Dr. Peter Vrankić

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Was schenkt man Prof. Vrankić zum 70. Geburtstag?

 

Das war die große Frage, die sich seine Freunde und Kollegen stellten, lange bevor das Ereignis eintrat. Herausgekommen ist eine Festschrift mit über 550 Seiten, die Ihm gewidmet ist. Sie enthält 20 verschiedene Studien von ehemaligen Lehrern, Weggefährten, Freunden, Schülern und Kollegen zum Thema „Begegnung der Kirche in Ost und West im Spiegel der synodalen Strukturen“. Diese Festschrift wurde am Sonntag, 26. November 2017, im Rahmen eines Festaktes in St. Ottilien vorgestellt.

 

Aus dem Kreis der Buchherausgeber, Prof. Dr. Gregor Wurst, Augsburg, Prof. Dr. Johannes Grohe, Rom, Dr. Zvjezdan Strika und Dr. Hermann Fischer, Augsburg, übernahm Prof. Wurst die Begrüßung und die Moderation der Veranstaltung.

 

Als erster Redner begrüßte P. Prior Timotheus im Namen von Erzabt Wolfgang Öxler die Festgemeinde.

 

Anschließend dankte Prof. Dr. Dr. Thomas Marschler, Dekan der Kath. Theol. Fakultät Augsburg, Prof. Vrankić für über 2 Jahrzehnte prägendes Wirken und Akzentsetzungen an seiner Fakultät. Er hätte kunstvoll viele Jahrhunderte der Kirchengeschichte miteinander in Verbindung gebracht und, was viele nur von außen gesehen haben, hätte er persönlich erlebt. Neben seiner Tätigkeit in Forschung und Lehre sei Prof. Vrankić auch mit ganzem Herzen in der Pfarrseelsorge tätig gewesen, davon zuletzt fast 20 Jahre lang als Pfarrer in Walleshausen. In dieser Zeit stand sein Pfarrhaus Kollegen und Generationen von Studenten immer offen. Dekan Marschler wünschte Prof. Vrankić für dessen offene Forschungsvorhaben im Unruhestand alles Gute.

 

P. Cyrill, Leiter des EOS Verlages, berichtete, dass er nur ca. 2 Monate für die Umsetzung der umfangreichen Festschrift Zeit gehabt hätte. Da sei er erstmal sehr skeptisch gewesen. Aber dann war er doch überrascht, dass er eine druckreife Vorlage erhielt und die Umsetzung im engen Zeitgerüst dann kein Problem war. Hierfür dankte er Dr. Fischer und Dr. Strika ausdrücklich. Viele Professoren bezeichnen Ihre Bücher als ihre Kinder. Diese Festschrift sei nun eher ein Enkelkind von Prof. Vrankic, da es teilweise von seinen ehemaligen Studenten geschrieben wurde. P. Cyrill äußerte den Wunsch, Prof. Vrankić möge noch viel mehr solchen Kindern und Enkelkindern das Leben schenken.

 

Prof. Wurst stellte dann die Laudatoren, Prof. em. Dr. Mons. Mato Zovkić und Prof. Dr. Johannes Grohe vor.

 

Prof. Zovkić ist einer der Weggefährten aus gemeinsamer Zeit an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Sarajewo, an der Prof. Vrankić 6 Jahre lang Vorlesungen in Kirchengeschichte und Ökumenischer Theologie gehalten und 4 Jahre als Prorektor gewirkt hat. Er stellte die 5 Beiträge der kroatischen Autoren vor. Zudem führte er aus, dass der Umzug von Prof. Vrankić nach Deutschland zu einem günstigen Zeitpunkt erfolgt sei und sein gleichzeitiger Einsatz in Forschung und Lehre als auch in der Seelsorge seinem geistlichen, geistigen und intellektuellem Reifeprozess gut getan habe. Prof. Zovkić dankte dem Festkomitee für die gelungene Festschrift, wünsche Prof. Vrankić gute Gesundheit und weiterhin erfolgreiche wissenschaftliche Tätigkeit.

 

Der zweite Laudator, Prof. Grohe, der Prof. Vrankić schon seit 1987 aus gemeinsamer Zeit an der Uni  Augsburg kennt, stellte die 15 anderen Studien-Autoren vor. Durch Veröffentlichungen zum Thema Konziliengeschichte und zuletzt seit 2015 als Vizepräsident der internationalen Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung hätte sich Petar Vrankić unersetzliche Verdienste erworben. Grüße aus Rom von Kardinal Brandmüller und vielen weiteren Kollegen brachte Prof. Grohe mit und den Wunsch, dass in der Zukunft noch oft eine gedeihliche Zusammenarbeit stattfinden könne.

 

Die Herausgeber übergaben mit großer Freude die Festschrift an Prof. Vrankić. Dr. Fischer erzählte, dass sie schon vor 2,5 Jahren mit diesem Projekt begonnen hätten. Die Festschrift sei ein historischer Streifzug, der weit über 1.000 Jahre reicht. Das Prof. Vrankić gewidmete Buch sei als Anerkennung seiner bisherigen wissenschaftlichen Leistungen als Brückenbauer zwischen Ost und West zu verstehen. Zusätzlich wünschte Dr. Fischer noch viel Gott gegebene Schaffenskraft und Lebensjahre. Er überbrachte auch Glückwünsche von vielen Personen, die heute nicht dabei sein konnten.

 

Zum Schluss hielt Prof. Vrankić eine Dankesrede. Seit 2 Jahren sei ihm ein erhöhtes Interesse der Herren Fischer und Strika an bestimmten Themen aufgefallen, nun wisse er warum. Er sei gerührt von diesem Zeichen der Wertschätzung, der Verbundenheit und des Vertrauens. Prof. Vrankić sprach seinen Dank an die Autoren aus; dies sei eine große, tiefe menschliche Geste. Ebenso bedankte er sich bei den gastgebenden Patres aus St. Ottilien. Auch bei den Teilnehmer aus seinen ehemaligen Pfarrgemeinden bedankte sich Prof. Vrankić für die Teilnahme an diesem Fest und die Verbundenheit mit seiner Person.

 

Bildunterschrift (von links:) Prof. Dr. Johannes Grohe, Prof. DrDr. Petar Vrankic, Dr. Hermann Fischer, Dr. Zvjezdan Strika, Prof. Dr. Gregor Wurst. 

 

   

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